Bern, Schweiz
Gestalter. Macher. Stratege. Mit praktischer Erfahrung in Produkten, Services und Ventures — für Startups, öffentliche Institutionen und internationale Marken.
Tätigkeiten
Business Design
Service Design
Projektleitung
Content-Entwicklung
Teamführung
Budgetverantwortung
Kunde
Swiss Center for Design and Health
Team
Louisa Carmona
Barbara Schwärzler
Meri Zirkelbach
David Wollschlegel

Eine Materialwissens­plattform aufbauen

Die Material-Kollektion des SCDH kuratiert und macht Materialien für Gesundheitsbauten und öffentliche Gebäude frei zugänglich — digital wie physisch. Architekten, Planer und Betreiber finden dort über 110 geprüfte Materialien, verknüpft mit Referenzbauten, harmonisierten Datenblättern und wissenschaftlichen Publikationen.

Material-Kollektion — Produktübersicht mit Filternavigation

Produktübersicht mit mehrdimensionaler Filternavigation nach Projekt, Anwendungsbereich, Kategorie und technischen Eigenschaften

Material-Kollektion — Referenzbauten

Verknüpfung von Materialien mit realen Referenzbauten — von Alterszentren bis Kantonsspitäler

Material-Kollektion — Materialdatenblatt

Standardisiertes Datenblatt mit technischen Spezifikationen, Evidenz und Projektreferenzen

Jedes Material durchläuft einen definierten Aufnahmeprozess: Hersteller liefern Rohdaten und Muster, das Team prüft, normiert und reichert mit Referenzen an. Das Ergebnis ist ein vergleichbares, herunterladbares Datenblatt — ein Standard, den es in der Branche vorher nicht gab.

Herausforderungen

Die grösste konzeptionelle Herausforderung war die Datenstandardisierung: Hersteller liefern Produktinformationen in völlig unterschiedlichen Formaten, Tiefen und Sprachen. Ein harmonisiertes Datenblatt zu entwickeln, das sowohl für technische Spezifikationen als auch für wahrnehmungsbezogene Eigenschaften funktioniert, erforderte intensive Iteration mit Architekten, Herstellern und Forschenden.

Gleichzeitig musste ein tragfähiges Dienstleistungsmodell entwickelt werden: Wer zahlt für die Aufnahme? Wie wird die Qualität langfristig gesichert? Welche Anreize haben Hersteller mitzumachen? Die Antworten darauf entstanden durch kontinuierliches Prototyping — mit echten Stakeholdern, echten Materialien und echtem Feedback aus dem Planungsalltag.

Die interdisziplinäre Teamführung über Design, Forschung, IT und Kommunikation hinweg — bei gleichzeitiger Budgetverantwortung und laufendem Betrieb — war die operative Hauptaufgabe über die gesamte Projektlaufzeit.

Material-Kollektion SCDH — Materialmuster

Foto: Ramon Lehmann

Material-Kollektion SCDH — Beratung

Foto: Ramon Lehmann

Tätigkeiten
CX Recherche
Service Design
Produktdesign
Organisationsentwicklung
Operationsmodell
Stakeholder Management
Marketing
Operatives Startup
Förderung & Partner
Berner Design Stiftung
Innosuisse
Standortförderung Kanton Bern
Regionaler Naturpark Gantrisch
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Berner Bauern
Team
Alain Brülisauer — Mitinitiant
Lukas Binggeli — Brand Design
Anouk Karrer — Texte
studio nux — Webdesign
glunz gmbh — Entwicklung
Neon Ray Films — Film
Medienberichte
Hochparterre
Wohnrevue
FIRST Holzbau Magazin
MIS Magazin
Meter Magazin
Der Bund
Tages-Anzeiger
Blick
Berner Zeitung
Basler Zeitung
Frutigländer
Anzeiger von Saanen
Radio neo1

Die Region erwecken

mySaess befriedigt die Nachfrage nach einem Platz in der Natur und bietet Gästen in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben komfortable und nachhaltige Unterkünfte in ländlichen Gebieten. Eine Plattform für nachhaltigen Tourismus und lokale Wertschöpfung — mitten in schönen ländlichen Regionen der Schweiz, gut erreichbar und doch abgelegen.

mySaess Website — Startseite mySaess Website — Buchung

Website: studio nux

Das mySaess-Konzept verbindet drei Elemente: die mobile Wohnbox mit 10 m² Komfort für bis zu vier Personen, eine digitale Buchungsplattform mit regionalen Zusatzangeboten, und ein Netzwerk aus lokalen Partnerbetrieben. Entwicklung, Bau, Platzierung und Betrieb wurden vollständig in der Schweiz realisiert — von der Wohnbox bis zur Einrichtung mit Schweizer Handwerk und Design.

In der Pilotphase 2020/21 wurden 116 Buchungen mit 246 Gästen an 4 Standorten realisiert. Auslastung: 70%. Durchschnittsbewertung: 4.8/5. Net Promoter Score: 56. Über CHF 18 000 wurden an Partnerbetriebe ausbezahlt.

mySaess Wohnbox im Ottenleuebad
mySaess Transport mit Traktor mySaess Draufsicht mit Solarpanels
mySaess Interieur — Schlafbereich mySaess Interieur — Sitzbereich mit Ausblick
mySaess — Morgenkaffee mySaess Interieur — Küche
mySaess — Abenddämmerung in den Bergen
mySaess — regionales Essen mySaess — Gesellschaft am Abend

Fotos: Pascale Amez

«Sensationell! Das ist eine Erweiterung des ganzen touristischen Spektrums.»
Stephan Maeder — Direktor, Carlton Europe Interlaken
Tätigkeiten
Produktentwicklung
Konstruktion
Elektronik-Integration
Produktion Schweiz
Team
Felix Spuhler

Verbindungen sichtbar machen

Die WABA ist eine Hängeleuchte für kreative Arbeitstische. Durch ihren konstruktiven Aufbau macht sie die Bedeutung von Verbindungen sichtbar: Starre und flexible Materialien werden zu einer Komposition aus Form und Licht. Zwei gefaltete Bleche aus eloxiertem Aluminium bilden den Körper, schirmen die Elektronik ab und dienen gleichzeitig als Kühlkörper für die hochwertigen LED-Module.

Die hocheffizienten LEDs werden durch eine Hochleistungsdiffusorfolie aus PET gestreut — mit laserter Mikrostruktur, die das Licht kaum absorbiert, aber gleichmässig verteilt. Das Resultat ist ein starkes, blendfreies Licht, optimal für konzentriertes Arbeiten auf dem Papier. Der Treiber sitzt im Inneren der Leuchte, keine externen Installationen notwendig. Entwickelt und produziert in der Schweiz.

WABA — drei Leuchten in Persimone, Champagner und Grau von schräg oben
WABA — hängende Leuchte in Grau, leuchtend WABA — Detail Stirnseite Champagner und Grau
WABA — Querschnitt mit sichtbaren LED-Modulen und Diffusorfolie

Renderings: Felix Spuhler

WABA — Leuchte in Champagner über einem Holztisch im Einsatz
Tätigkeiten
Marktanalyse
Materialrecherche
Konzept & Design
Projektleitung
Stakeholder Management
Forschungspartner
HES-SO Valais-Wallis
Biotechnology & Sustainable Chemistry
Advanced Bioprocess Engineering
Prof. Dr. Manfred Zinn
Förderung
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Berner Design Stiftung
Innosuisse
Team
Felix Spuhler
Eileen Good — Praktikantin

Nachhaltiges Schreiben erforschen

Filzstifte haben eine befristete Nutzbarkeit, müssen oft ersetzt werden, bestehen aber aus Materialien für die Ewigkeit. Die meisten bieten keine Möglichkeit, aufgefüllt zu werden — so produzieren Kinder- und Erwachsenenhände jedes Jahr mit neuen Filzstiften eine Menge Abfall.

Die Vision: Wenn der Filzstift aus Materialien besteht, die biologisch abbaubar sind, kann er im Kompost entsorgt werden. So kann eine Kreislaufwirtschaft ganz im Sinne von «cradle to cradle» entstehen. Ein Produkt, das biologisch abbaubar ist, stellt viele neue Herausforderungen — und bietet ebenso viele neue Möglichkeiten.

biopen — Konzeptrendering der Stiftkomponenten

Die Arbeit umfasste eine umfangreiche Markt- und Produktanalyse, die Vernetzung von Wissenschaft und Industrie sowie die Konzeptentwicklung für alle Stiftkomponenten: Hülse, Spitze, Tintenreservoir und Tinte. Im Zentrum stand die Frage, welche biologisch abbaubaren Materialien — darunter PHA aus CO₂ sowie delignifizierte Zellulose — die technischen Anforderungen eines Filzstifts erfüllen können.

In Zusammenarbeit mit der HES-SO Valais-Wallis wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die geeignete biodegradierbare Materialien (PHA/B) für die Fasern im Tintenreservoir evaluiert. Finanziert durch Pro Helvetia, die Berner Design Stiftung und Innosuisse.

biopen — Materialrecherche: Zellulose und PHA
«Die Zusammenarbeit an dem Forschungsprojekt hat uns Forscher*innen aufgezeigt, wo das Potential für unser Material und wo die Grenzen unseres technologischen Standes sind.»
Prof. Dr. Manfred Zinn — Biotechnologie, HES-SO Valais-Wallis
Tätigkeiten
Stakeholder Research
Konzept
Design
Prototyping
Technische Entwicklung
Produktionsbegleitung
Partner
PaperFoam
Schelling
Team
Felix Spuhler

Die neuen Standardverpackungen aus einem biologisch abbaubaren Material sichern durch einen innovativen Klemmmechanismus unterschiedliche Modelle.

Der hohe Grad an Innovation im Umgang mit der PaperFoam-Technologie ermöglichte eine ganzheitlich formschlüssige und ästhetische Transport- und Verkaufsverpackung. Produktionsgrösse: über 1,5 Mio. Einheiten pro Jahr.

Swatch Verpackung — Rendering geschlossen Swatch Verpackung — Rendering geöffnet

Rendering: Felix Spuhler

«I want to thank you for the fun cooperation. It was a pleasure working with you on this exciting journey in the watch industry. Your designs have sparked quite some inspiration within PaperFoam — you truly pushed our boundaries. Heck, you broke the mold!»
Joost Gierveld — Account Manager, PaperFoam
Tätigkeiten
Materialrecherche
Konzept & Design
Prototyping
Technische Entwicklung
Produktionsbegleitung
Partner
PaperFoam
Schelling
VTT
Cellutech
Team
Felix Spuhler
Eileen Good — Praktikantin

Eine hinsichtlich Material und Gestaltung zeitgemässe Verpackungslösung für Kinderuhren. Ein Produkterlebnis, das bereits beim Entpacken anfängt.

Entstanden ist ein Unboxing-Erlebnis, das neue ökologische und ästhetische Massstäbe setzt. Produktionsgrösse: über 500 000 Einheiten pro Jahr.

flikflak Verpackung — Rendering

Rendering: Felix Spuhler

Die Entscheidung, natürliche und nachhaltige Materialien einzusetzen, bildete auch die Grundlage für ein neues POS-Display: Entstanden ist ein Baukasten aus Naturpapieren, der die spielerische Welt der Kinderuhrenmarke erlebbar macht — direkt am Point of Sale.

flikflak POS-Display aus Naturpapier
«On my holidays in Verona I found a swatch shop, and they had the new FlikFlak packaging there — looked really great. Just want to say thank you for the time and effort you put in this product — but mostly your creativity. You definitely helped us to push our material forward.»
Erwin Fontaine — Global Sales Manager, PaperFoam
Tätigkeiten
Materialrecherche
Konzept & Design
Prototyping
Technische Entwicklung
Produktionsbegleitung
Projektmanagement
Partner
Hartenfels Ceramics
Glasi Hergiswil
Bruni Holzdrechslerei
Team
Felix Spuhler

Vom Dach auf den Teller

Ein Dachziegel als Inspiration und die Entwicklung einer roten Giessmasse führten zu dieser 13-teiligen Geschirrserie — 6 Teile für den Mittagsservice, 7 für den Abendservice — die den hohen technischen Anforderungen der Gastronomie standhält.

Casino Geschirr — Zwei Personen prüfen einen Teller in der Manufaktur

Foto: Anders Stoos

Casino Geschirr — Kollektion auf Terrakotta-Hintergrund
Casino Geschirr — Grosser Teller mit Gericht Casino Geschirr — Teller mit Gericht von oben
Casino Geschirr — Fingerfood-Arrangement auf verschiedenen Tellern Casino Geschirr — Detail Teller mit Logo

Fotos: Digitale Massarbeit

Die Mittagskollektion ist geometrisch schlicht gehalten, zwanglos und zugänglich. Die sanfte Wellenstruktur ist der Abendkollektion vorbehalten: komplexer, anspruchsvoller, vielfältiger. Alle Teile der Abendkollektion können auf beiden Seiten verwendet werden — eine Antwort auf die Herausforderung, Keramik im manufakturellen Massstab in Mitteleuropa herzustellen, statt in Billiglohnländer auszuweichen.

Die Frage nach Herkunft und Produktionsbedingungen endet beim Teller zumeist. Nicht so hier: In einer Keramikmanufaktur im Westerwald wurde eigens eine Keramikmasse entwickelt, die dem regional vorkommenden «roten Ton» zu aussergewöhnlicher Qualität verhilft. Jedes der 13 Teile wurde in einer Losgrösse von 100 Stück gefertigt — insgesamt 1 300 Stück, hergestellt in Mitteleuropa. Nominiert für den Swiss Design Award 2020.

Casino Geschirr — Schablone mit Rillenstruktur in der Manufaktur Casino Geschirr — Gipsformen Detail mit Negativformen
Casino Geschirr — Detailansicht Gipsform mit Fächerstruktur Casino Geschirr — CNC-Fräse bei der Bearbeitung einer Form
Casino Geschirr — Trockengestell mit rohen Tellern
Casino Geschirr — Schreiner und Designer besprechen Prototyp Casino Geschirr — Blick in die Keramikmanufaktur
Casino Geschirr — Negativform mit Wellenstruktur auf Gipsblock
«Das Projekt mit Euch und dem Casino war wirklich ein Highlight. Es war stressig und aufregend zugleich, aber in Summe war es ein sehr schönes und letztlich ein erfolgreiches Projekt.»
Markus Hartenfels — Geschäftsführer, Hartenfels Ceramics
Tätigkeiten
Konzeption
Prototyping
Planung & Ausführung
Installation

Von der Idee bis zur Installation

Möbelentwürfe, Innenausbauten und Kundenaufträge — von der ersten Skizze bis zur fertigen Installation. Spielerisches Prototyping trifft auf handwerkliche Sorgfalt.

Fauteuil & Bibliothekslounge

Prototyping zum Spass — ein Fauteuil aus Sperrholz und Konstruktionsholz sowie eine rollbare Bibliothekslounge als OSB-Sofa mit integriertem Bücherregal.

Fauteuil aus Sperrholz und Konstruktionsholz
Bibliothekslounge — OSB-Regal in der Werkstatt Bibliothekslounge — OSB-Sofa mit Kissen

Flying Desk

Ein mobiles und höhenverstellbares Werkstattbüro — entwickelt für die SCDH. Der Flying Desk lässt sich flexibel im Raum positionieren und dient gleichzeitig als Arbeitsplatz, Pinnwand und Raumteiler.

Flying Desk — zwei Personen arbeiten stehend am mobilen Schreibtisch
Flying Desk — Person sitzt am Schreibtisch in der Werkstatt Flying Desk — als Pinnwand genutzt im Gespräch

Bänkli Muri

Eine Bank, entwickelt in einem partizipativen Prozess mit der Gemeinde Muri und Komform. Aus dem gemeinsamen Dialog entstanden ein Möbel aus Douglasienbrettern und verzinktem Stahl — modular konzipiert, um verschiedene Sitzsituationen zu ermöglichen. Heute sind 18 davon an mehreren Standorten in Muri aufgestellt: bei der Haltestelle, vor der Gemeindeverwaltung und in der Einkaufsgasse.

Bänkli Muri — vor der Gemeindeverwaltung Muri
Bänkli Muri — Holzprototyp in der Werkstatt Bänkli Muri — installiert auf einem Dorfplatz
Bänkli Muri — Aussenbereich Gemeindeverwaltung mit mehreren Bänken
Bänkli Muri — Tramhaltestelle mit Bank im Vordergrund Bänkli Muri — Bänke im Bepflanzungsbereich

Fotos: Ramon Lehmann

SCDH Testräume

Massgeblich mitkonzipiert und mitgebaut: die Testräume des Swiss Center for Design and Health. Ziel war es, Forschung zu ermöglichen, Produkte unter realen Bedingungen zu testen und Räume vor der Skalierung in ihrer Materialisierung und Lichtgebung zu erproben — vom Krankenzimmer bis zum Pflegezimmer, in massstäblichen Kulissen mit echter Haustechnik und variablen Oberflächen.

SCDH Testräume — Gesamtansicht der Raumkulissen in der Halle
SCDH Testräume — Krankenzimmer mit farbigen Vorhängen und Spitalbett SCDH Testräume — Rückseite der Kulissenwände im Aufbau

Tisch Eiche, ausziehbar

Ein massgeschneiderter Esstisch aus Massivholz-Eiche mit integriertem Auszugsmechanismus — gefertigt in der Werkstatt. Die gerundeten Kanten und der bündig geführte Einschub zeigen, wie handwerkliche Präzision und klare Formensprache zusammenfinden.

Tisch Eiche ausziehbar — Gesamtansicht in der Werkstatt
Tisch Eiche ausziehbar — Detail Eckverbindung und Kante Tisch Eiche ausziehbar — ausgezogener Zustand von oben

Familienwohnung

Innenausbau und Möbel für eine Familienwohnung — von der Planung bis zur Ausführung in Eigenregie. Raumbildende Einbauten aus Fichte mit Schiebetür, ein schwebendes Regal mit Schubladen, Küchenfronten in Lila, eine umlaufende Sitzbank mit Stauraum, ein Esstisch aus Massiveiche sowie ein Badezimmerspiegel mit Holzrahmen und integrierter Ablage.

Familienwohnung — Einbau Fichtevertäfelung mit Schiebetür, Regal in Grau, Rohbau
Familienwohnung — Rohbauzustand Regal und Schiebetür Familienwohnung — Schiebetür geöffnet, Blick in Wohnzimmer
Familienwohnung — fertige Küche mit lila Fronten und Fichtevertäfelung Familienwohnung — lila Küchenfronten, Detailansicht frontal
Familienwohnung — Esstisch Massiveiche mit rotem Stuhl, Sitzbank am Fenster
Familienwohnung — Sitzbank mit Stauraum und Bücherregal Familienwohnung — Sitzbank Detail mit Kissen und Lampe
Familienwohnung — Detail Esstisch Eiche von oben mit Filzuntersetzer Familienwohnung — Badezimmer mit Holzspiegeleinfassung und Ablage

Mansarde

Ausbau und Einrichtung einer Mansardenwohnung — Einbauten, Möbel und Details aus einer Hand. Garderobe mit Bilderleiste aus Esche und 3D-gedruckten Haken.

Mansarde — Garderobe mit Bilderleiste und roten Haken, Sideboard darunter
Mansarde — Garderobe mit roten 3D-gedruckten Haken, Detail Mansarde — Bilderleiste mit Esche und weissen Haken, Detail
Bern, Schweiz

An der Schnitt­stelle von Design, Business und Umsetzung.

Mich interessiert die Konzeption und Umsetzung neuer Produkte und Services mit Blick auf die Bedürfnisse der Nutzer. Komplexe Aufgaben entschlüssle ich methodisch und bringe so Projekte in eine für alle Stakeholder ersichtliche Struktur. Mit einer klaren Vision schrecke ich nicht vor Herausforderungen zurück, sondern investiere mich und motiviere mein Team dazu, auf Unbekanntes zuzugehen.

Jérôme Rütsche

Als Agentur- und Startup-Vertrauter fühle ich mich wohl mit modernem Projektmanagement und kenne mich mit Innovationsprozessen aus. Mit zwei Kindern in meinem Lebensalltag sind meine Entscheidungen nachhaltig und von verspieltem Charakter.

Mit einer Ausbildung zum Industriedesigner (BA) an der école cantonale d'art Lausanne (ecal), diversen handwerklichen Praktika und einer kaufmännischen Grundbildung (EFZ) bringe ich Gewerbe und Markt auf einen Punkt. Mit mySaess habe ich ein Hospitality-Tech-Startup aufgebaut und kenne mich in der Projektentwicklung über alle Bereiche aus.

In 5 Jahren Arbeit in der eigenen Designagentur CRiSP-iD konnte ich mir wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Innovations-, Projekt- und Stakeholdermanagement aneignen. Dabei stets angetrieben hat mich mein unternehmerisches Mindset sowie die Freude an ästhetischen Lösungen.

Vier Jahre am Swiss Center for Design and Health — in einer Rolle, die sich zwischen Strategie, Gestaltung und Betrieb bewegte. Im Kern ging es darum, Dienstleistungen und Wissensplattformen aufzubauen, Forschungs- und Innovationsprojekte zu akquirieren und zu begleiten sowie eine interdisziplinäre Werkstatt als Dienstleister zu entwickeln und zu führen. Das umfasste Business und Service Design für neue Angebote, die Leitung von Projekten mit bis zu fünf Personen, Drittmittelakquise bei Innosuisse und weiteren Förderern, die Konzeption und Moderation von Workshopformaten sowie die operative Werkstattverantwortung über Bereiche wie Textil, Modellbau, 3D-Druck und Druck. Dazu kam die Bereichsleitung mit vier Personen, HR-Verantwortung und die Mitarbeit an der strategischen Unternehmensentwicklung.